8. Mai - Tag der Befreiung.
Heute fanden, wie in jedem Jahr, an allen drei Gedenkstätten in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow Kranzniederlegungen der Linken statt.
81 Jahre nach dem Ende des II. Weltkrieges wird das Recht des Stärkeren weltweit wieder zum legitimen Mittel der Politik. Wir müssen für eine friedliche Zukunft einstehen, wenn wir eine Zukunft haben wollen.
In vielen Städten in Brandenburg und deutschlandweit wird heute nicht nur mit Kranzniederlegungen und Gedenkfeiern der Millionen Toten des II. Weltkrieges gedacht. Den vielleicht wichtigsten Beitrag leisten die Schüler*innen, die sich mit einem Schulstreik und ihren Demonstrationen gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht, Aufrüstung und die Militarisierung unserer Gesellschaft wehren. Das ist mehr als nur Widerstand gegen einen Zwangsdienst, der Lebenszeit klaut – es ist der Kampf um das Recht auf eine friedliche Zukunft! Dabei stehen wir fest an ihrer Seite!
Die Rüstungsausgaben in Deutschland sind im vergangenen Jahr um 24 Prozent gewachsen, sind die vierthöchsten der Welt. Gleichzeitig plant die Bundesregierung den größten Sozialraub seit Bestehen der Bundesrepublik. Das ist eine Politik der Angst, die Zukunft nicht sichert, sondern zerstört.
Wer die Lehren des II. Weltkriegs beherzigt, muss sich dafür einsetzen, dass von Deutschland und Europa nur noch Frieden ausgeht. Soziale Gerechtigkeit und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen sorgen für eine friedliche Zukunft aller Menschen, nicht Aufrüstung um jeden Preis und militärische Machtdemonstrationen. Die jungen Menschen, die heute demonstrieren, haben das längst verstanden. Es wird Zeit, dass die Regierenden das auch tun!
Die Niederlage des deutschen Faschismus im Jahr 1945 war kein „Zusammenbruch“, sondern die Befreiung Europas und Deutschlands vom Nationalsozialismus.
Wir gedenken heute der Millionen Ermordeten, der Widerstandskämpfer*innen und danken den Alliierten, die unter unvorstellbaren Opfern Nazi-Deutschland besiegt und befreit haben.
Spasíba, Thank you und Merci.
Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.
